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Good Governance

Good governance, also „gute Regierungsführung“, steht für leistungsfähige politische Institutionen sowie einen verantwortungsvollen Umgang des Staates mit politischer Macht und öffentlichen Ressourcen. Es geht vor allem um das Zusammenspiel von Demokratie, Sozialpolitik und Rechtsstaatlichkeit. Damit geht good governance über den staatlichen Bereich hinaus und schließt auch alle anderen Akteure der Zivilgesellschaft mit ein. Handlungsleitend für good governance sind die Menschenrechte sowie rechtsstaatliche und demokratische Prinzipien, wie zum Beispiel die gleichberechtigte politische Beteiligung aller. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Bedürfnissen der Armen und Schwachen. Es besteht heute ein allgemeiner Konsens darüber, dass good governance die Voraussetzung für eine wirksame Armutsbekämpfung, Entwicklung und Friedenssicherung ist. Gute Regierungsführung hat u.a. folgende Ziele:

  • Geldwertstabilität
  • Wechselkursstabilität
  • Ausgeglichene Zahlungsbilanz
  • Keine Auslandsverschuldung
  • Ein effizienter Regierungsapparat
  • Rechtsstaatlichkeit
  • Gewaltenteilung
  • Gutes Investitionsklima
  • Schutz der Eigentumsrechte
  • Besondere Förderung von Bildung und Gesundheit
  • Kontrolle und Absenkung der Kriminalitätsraten
  • Lösung von Konflikten
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