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Ziviler Friedensdienst

Der Zivile Friedensdienst (ZFD) ist ein freiwilliger Dienst von lebens- und berufserfahrenen Frauen und Männern im Rahmen des Entwicklungshelfergesetzes (EhfG). Sie tragen auf Wunsch lokaler Partner vermittelnd und unterstützend dazu bei, dass Feindschaft überwunden und friedensfördernde Strukturen aufgebaut werden. Dies geschieht durch die zeitlich befristete Mitarbeit von qualifizierten Fachkräften bei einer lokalen Trägerorganisation oder durch Qualifizierungs- und Trainingsangebote für Multiplikator/innen in den betroffenen Regionen. Im Zivilen Friedensdienst wirken staatliche und nichtstaatliche Träger zusammen, um Hass und Gewalt zu vermeiden und Verständigung zu erleichtern. Ziel des ZFD ist, Maßnahmen lokaler Trägerorganisationen in Krisenregionen zu unterstützen, die den Ausbruch gewaltsamer Konflikte zu verhindern suchen (Krisenprävention) und zu einer Stärkung friedlicher Konfliktbeilegung beitragen (Gewaltminderung). Als Friedensfachkraft im Zivilen Friedensdienst mitzuarbeiten, erfordert nicht nur Kenntnisse und Erfahrungen in den Methoden und Arbeitsweisen der zivilen Konfliktbearbeitung, sondern auch Geduld, soziale Kompetenz und hohe Belastbarkeit.

Für weiterführende Informationen, siehe:
"Ziviler Friedensdienst - Wir scheuen keine Konflikte"
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Partner:  
Aktion Deutschland hilft (ADH) Gemeinsam für Afrika (GfA)Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN)CAREChristoffel-Blindenmission e.V. (CBM)World Vision Deutschland e.V.